
Ein weiteres Mal konnten wir in einer Podiumsdiskussion mit unseren Gästen und Zuhörern über die Vor- und Nachteile, vor allem aber die Vorurteile des Ostens austauschen. Statt Ostalgie, gab es reichlich Information und Unterhaltung für sowohl ost- als auch westdeutsche Zuhörer*innen.
Veranstaltungsort war hierfür, passend zum Thema „Kulinarik“, das Kunsthaus MINSK in Potsdam, welches von 1977 bis in die 90-er Jahre als renommiertes Restaurant mit idyllischer Terrasse, für Treffpunkt und Ausflugsziel vieler Bürger stand.
Unsere Podiumsgäste waren deshalb keine geringeren als der ehemals und letzte Restaurantchef des MINSK, Rolf Wienecke, der renommierte 3-Sterne-Koch Marco Müller und Mitbegründer der AG Geige sowie beitragender Künstler der Popkultur Jan Kummer.
Fazit des Abends: Marco Müller äußerte sich in einem Nachwort, und alle drei waren sich einig, statt Thunfisch und Garnelen, sind Karpfen aus der Müritz (und anderen naheliegenden Gewässern) angesagt. Regionale Kost ist der Trend und wird in die modernen Fusion-Küchen eingebunden. Jan Kummer präsentierte die neue regionale Spezialität der Kulturhauptstadt 2025, die Chemnitzer Platte – ein Keks in der Form des WBS 70.
Der Abend war so erfolgreich, dass alle Beteiligten bereits an einem Folgetermin im kommenden Herbst arbeiten.
Videoeindrücke des Abends:
Bericht der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung zum Abend:
Zur Online-version: https://ostdeutscheallgemeine.com/article/zwischen-mangelwirtschaft-und-spitzenkueche-erinnerungen-an-die-ddr-gastronomie-10031361
