Unsere Partner: 6. WirtschaftsRAT im Stadion An der Alten Försterei
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Unsere Partner: 6. WirtschaftsRAT im Stadion An der Alten Försterei

Februar 27 @ 18:00 - 21:30

Der Wirtschaftsrat 1. FC Union e. V. lädt ein:
6. WirtschaftsRAT im Stadion An der Alten Försterei – Podiumsgespräch und Diskussion mit dem Publikum und unseren Gästen:

Thema:

Wohnungsbau in der Sackgasse – Handeln statt beklagen!

Alle wissen, warum Stillstand droht – aber wie können die Blockaden gelöst werden? Welche konkreten Rahmenbedingungen in den Ländern und beim Bund bringen den Motor Wohnungsbau wieder in Gang und beruhigen die Lage am Wohnungsmarkt?

Das Format WirtschaftsRAT soll Wissen vermitteln, eben „Rat“ erteilen. Dazu veranstaltet der Wirtschaftsrat Seminare, Workshops und offene Podiumsdiskussionen, um aktuelle Themen und Probleme möglichst fachübergreifend und praxisnah zu beleuchten und Lösungen zu diskutieren.

Unsere Veranstaltung am 27. Februar 2024 widmet sich der aktuellen kritischen Lage am Wohnungs-markt und in der Bauwirtschaft. Durch die bekannten negativen Rahmenbedingungen (die Folgen der Coronakrise, der Krieg in der Ukraine, der Zuzug von über 1,5 Millionen Menschen nach Deutschland, die Verteuerung von Baumaterialien und Bauleistungen, steigende Energieeffizienzanforderungen, gestiegene Zinsen am Kapitalmarkt, eine angespannte Haushaltslage in den Landes- und Bundeshalten, Fachkräfteengpässe, schleppende Genehmigungsprozesse, keine ausreichende Fach-kompetenz in der Verwaltung und die Lage am Grundstücksmarkt) ist der Wohnungsmarkt in eine Krise geraten.
Wir wollen mit unseren Gästen auf dem Podium kleine und große Wege aus dieser Krise erörtern und darüber diskutieren, was zu tun ist, um den Wohnungsbau, aber auch das Baugeschehen in Deutschland insgesamt voranzubringen.

Moderiert wird der Abend von Dr. Dirk Fischer (Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsrates) und Tilo Krause (CEO Eqviva Projektbetreuung GmbH & Co.KG und Mitglied des Wirtschaftsrates).

UNSERE GÄSTE

Grit Schade ist Chefin der Wohnungsbauleitstelle der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und steht damit im Brennpunkt von Politik, Verwaltung und Projektschaffenden. Mit ihrem Team von über zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut sie Bauvorhaben, bei denen ein Schuh oder mehr klemmt. Sie weiß, wovon sie redet, wenn es darum geht, Reibungsverluste beim Planen und Bauen zu Reibungsenergie werden zu lassen.

Rainer Bahr ist Projektentwickler und baut seit über dreißig Jahren Wohnungen in Berlin. Daneben engagiert er sich als Vorstandsmitglied beim BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e. V. (dort insbesondere in der Arbeitsgruppe sozialer Wohnungsbau, STEP2040) und ist Mitglied des Berliner Gutachterausschusses. Seine Fragen sind: „Was funktioniert? Warum wird Fachkompetenz bei den politischen Rahmenbedingungen so wenig genutzt? Man muss nicht nur wollen, man muss auch tun!“. Er möchte gemeinsam mit Sachver-stand um die besten Lösungen ringen. Seine Bitte an die Politik lautet: „Gebt dem Sachverstand mehr Raum als den politischen Ambitionen und handelt.“

Michael Müller ist Bundestagsabgeordneter der SPD. Als ehemaliger Regierender Bürger-meister und Stadtentwicklungssenator unserer Stadt kennt er Berlins Sorgen und Chan-cen im Bereich des Wohnungsbaus. In seiner aktuellen Funktion als Mitglied des Bundestages weiß er zudem um die Möglichkeiten des Bundes bei der Setzung von gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Wohnungsbauwirtschaft.
Axel Mahlo ist als Geschäftsführender Gesellschafter der im Mai 1990 gegründeten Mahlo Bau GmbH – einem mittelständisches Bauunternehmen mit Sitz in Waldesruh bei Berlin (Hoppegarten) – ein Vollblutbauunternehmer. Von der Sanierung der Plattenbauten in den Wendejahren im Berliner Raum hat sich das Unternehmen zu einem Komplettanbieter im Hochbau entwickelt. Jetzt macht er sich um die Branche und seine 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sorgen, aber auch Gedanken, wie es wieder besser werden kann.

Christian Bruch ist Geschäftsführer des DGfM (Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e. V.) Er sagt, der Ausspruch des Bundeskanzlers: „You will never walk alone.“ hätte sich für den Wohnungsbau bereits auf unheimliche Weise erfüllt. Ohne Förderung kann kaum noch gebaut werden. Dabei wollen die Unternehmen grundsätzlich allein laufen, also ohne Förderung bauen können. Um das wieder zu ermöglichen, braucht es Mindestanforderungen, die zu den Wohnungsbauzielen passen, die sowohl einfach, als auch technologieoffen sind und langfristig gelten.

Uwe Heß ist Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Marzahner Tor eG. Der rund 4.500 Wohnungen umfassende Bestand der Genossenschaft im namensgebenden Stadtbezirk genügt schon lange nicht mehr, um alle Genossenschaftsmitglieder oder sogar Nichtmitglieder mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen. Wohnungsneubau kommt für die Genossenschaft zurzeit nicht infrage. Da auch Genossenschaften auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen sind, um ihren satzungsgemäßen Auftrag erfüllen zu können, müssen gerade auch Genossenschaften preisgünstig bauen.

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und bitten um verbindliche Anmeldung
über https://www.fc-union-wirtschaftsrat.de/de/Termine/ oder per E-Mail an: annemarie.keil@fc-union-wirtschaftsrat.de.

 

Flyer downloaden:

Einladung WirtschaftsRAT Bauen in der Krise 27_02_2024

Veranstalter

Wirtschaftsrat 1. FC Union e. V.
Telefon
+49 (30) 65 66 88 33
E-Mail
geschaeftsstelle@fc-union-wirtschaftsrat.de
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Veranstaltungsort

Stadion an der Alten Försterei
An der Wuhlheide 263
Berlin, Berlin 12555 Germany
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Telefon
030 6566880
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